Mittendrin im Schulleben

Schulsozialarbeit agiert mit vielfältigen Angeboten zu den verschiedensten Themen "mitten" in unserem Schulleben. Einige davon werden im Folgenden unter den verschiedenen Themenfeldern aufgeführt und kurz inhaltlich beschrieben.

Manche der Projekte sind fest im Schulprogramm implementiert und finden regelmäßig statt, andere Projekte werden sporadisch nach Bedarfslage und Möglichkeit der Schule durchgeführt. Die  Aufgaben der Schulsozialarbeit liegen je nach Projekt in der konkreten Durchführung, der ergänzenden Begleitung und/oder der Organisation.

Sollten Sie zusätzliche Wünsche, Ideen oder Anregungen für ein Angebot "Mittendrin im Schulleben" haben, dann bin ich (die Schulsozialarbeiterin) gespannt von euch und Ihnen zu hören.

Gleichwohl könnt ihr liebe Kinder und Sie mich (die Schulsozialarbeiterin) bei Bedarf zwecks detaillierterer Information zu den im Folgenden genannten Projekten kontaktieren.


Mitbestimmung und Demokratie, Mitmachen und Würdigung

Schülerparlament / Schülervertretung

Die Schulsozialarbeit ist verantwortlich für die Durchführung der Sitzungen des Schülerparlamentes. Alle sechs Wochen treffen sich alle KlassensprecherInnen zur gemeinsamen Sitzung. Die Themen dieser Sitzungen sind vielfältig und werden sowohl von den Schüler*nnen selber als auch von der Schulsozialarbeiterin benannt.

Hierbei geht es um Mitteilungen und Anliegen aus den jeweiligen Klassenräten, um Kinderrechte, um Überlegungen und Abstimmungen zu Fragen der Gestaltung des Schullebens, um demokratische Werte, um Umweltthemen, um Streitthemen, um Europa und vieles mehr. In diesen Sitzungen wird viel diskutiert, nachgedacht, sich gegenseitig erklärt, nachgefragt, erarbeitet, gespielt und gelacht. Und somit eine Kultur der wertschätzenden, respektvollen und gleichberechtigten Diskussion eingeübt und geschaffen.

Aachener Kinderparlament

Das Aachener Kinderparlament (KiPa AC) besteht seit 2012 ursprünglich auf Initiative der Arbeitsgruppe Unicef Aachen. Die Schülerinnen und Schüler der KGS Passstraße haben sich damals in demokratischer Abstimmung für eine Teilnahme am KiPa ausgesprochen und gehören somit zu den Gründungsmitgliedern dieser bis heute regelmäßig vier bis fünfmal pro Jahr stattfindenden Versammlungen der mittlerweile über zwanzig verschiedenen Aachener Grundschulen. Diese Treffen finden abwechselnd an den verschiedenen Grundschulen statt, so dass die teilnehmenden KlassensprecherInnen der verschiedenen Schulen Einblicke in die jeweils anderen Grundschulen bekommen können.

Themen für diese von den SchülerInnen organisierten und geleiteten Sitzungen werden von diesen selbst benannt und entschieden. Das KiPa  ermöglicht den verschiedenen Grundschulen Raum für einen intensiven Austausch. Hierbei geht es sowohl darum, Missstände in der eigenen wie auch den anderen Grundschulen zu benennen, Ideen zur Verbesserung auszutauschen oder gemeinsam zu entwickeln als auch um Themen aus den Bereichen Kinderrechte, Umwelt, Gesundheit, aktuelle Politik, Europa, soziale Projekte und vieles mehr.

Zudem findet einmal jährlich am Weltkindertag eine Kindersprechstunde im Plenarsaal des Aachener Rathauses beim Oberbürgermeister bzw. bei der Oberbürgermeisterin statt. Hier geht das gesamte KiPa ganz konkret in den Austausch mit der Politik. Die Kinder kritisieren und beschweren sich über Missstände an ihren Schulen, die Kinder danken und wertschätzen aber auch die erfahrenen Unterstützungen und sie berichten von den eigenen Ideen und Umsetzungen zur Verbesserung des Schullebens.

Des Weiteren gibt es unterschiedliche Aktionen. So besuchte das gesamte KiPa den Düsseldorfer Landtag (2020), die erste Kinderpressekonferenz der Stadt Aachen wurde mit den Kindern des KiPa gehalten (2019), die erste Online Kindersprechstunde mit der Oberbürgermeisterin war eine gelungene Herausforderung (2020) und alljährlich im Sommer findet eine "Demonstration" des KiPa´s in der Aachener Innenstadt statt, wo die Kinder mit verschiedenen Aktionen lautstark auf die Kinderrechte aufmerksam machen und mit selbstgebastelten kleinen Geschenken Spenden sammeln. Die SchülerInnen übernehmen Initiative, sie engagieren sich und zeigen somit Verantwortung für sich selbst und andere.

Die Schulsozialarbeit begleitet die teilnehmenden Kinder zu den KiPa Treffen und den damit verbundenen genannten zusätzlichen Aktionen. Zudem bereitet Schulsozialarbeit diese Treffen gemeinsam mit den Kindern vor und nach.

Und besonders schön ist es immer wieder zu erleben, wie engagiert, begeistert und diskutierfreudig unserer kleinen Parlamentarier und Parlamentarierinnen sind!

Würdigungsfeiern

Wir sagen "Danke  Gracias  Grazie  Merci  Thank you   شكرا    teşekkür ederim    ngiyabonga   спасибо  chocrane  dank  mersi    hvala   uhvala   bedankt   spas  dekuji dziekuje  blagodaram"!

Sechs Mal pro Schuljahr feiern wir mit der gesamten Schulgemeinschaft unsere Würdigungsfeiern in der Aula. Hier werden die verschiedensten Personen oder Personengruppen, also einzelne SchülerInnen, Schülergruppen oder ganze Klassen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Sekretärin, Hausmeister, Schulleitung, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und viele andere für unterschiedliche Aktionen und Projekte, Hilfen und Unterstützungen, Aufführungen und Teilnahmen, Wettbewerbe und  Leistungen und vieles mehr gewürdigt. Hierbei geht es um die Würdigung von bspw. sportlichen (Sportfest, Fußballturniere u.a.), mathematischen (Mathewettbewerb u.a.), sprachlichen (Oecher Platt Wettbewerb u.a.), künstlerischen (Malwettbewerb u.a.) und vielen anderen Beiträgen und Erfolgen. Den kontinuierlich engagierten "Pausenengeln" (StreitschlichterInnen), den demokratisch handelnden KlassensprecherInnen und den fleißigen Klassendiensten wird für ihre Arbeit gedankt. Theateraufführungen der Kinder (u.a. Karnevalsstück, Theater AG), Tanzprojekte (u.a. Dance Loft) und musikalische Beiträge werden ebenso gewürdigt wie die vielen kleinen alltäglichen Hilfsprojekte, Aufmerksamkeiten und "Kleinigkeiten" im sozialen Miteinander.

Wir finden einfach, dass es wichtig für ein gutes Miteinander ist, ab und an ganz bewusst "Danke" zu sagen.

Die Würdigungsfeiern werden von der Schulsozialarbeit organisiert und moderiert.

Theater

Theaterspiel fördert das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen. Theaterspiel gibt ihnen die Möglichkeit ihre Begabungen und Fähigkeiten mit Freude, Mut und Phantasie zu erleben und weiter entwickeln zu können. Das gemeinsame Theaterspielen fördert den Zusammenhalt und die Übernahme von gegenseitiger Verantwortung unter den Kindern. In verschiedene Rollen schlüpfen zu dürfen erweitert die eigene Perspektive, sensibilisiert für die Sicht- und Denkweisen Anderer, ermöglicht ein sich Ausprobieren in geschütztem Raum und fördert letztendlich viele soziale Kompetenzen.

Schulsozialarbeit bietet je nach Zeitkontingent und  ggfs. in Zusammenarbeit mit einer SonderpädagogIn oder einer anderen an Schule tätigen Person eine Theater AG an. Diese Theater AG richtet sich vornehmlich an die dritten und vierten Klassen.

So gab es bspw. eine kleine Gruppe von zwölf SchülerInnen, welche ein Theaterstück zum selbst ausgesuchten Thema "Wie halte ich die Toilettenräume der Schule sauber!" mit dem Titel "KloKlaWoschWaschToTa" (2018) entwickelt,  eingeübt und auf einer Würdigungsfeier in der Schule vor der gesamte Schulgemeinde aufgeführt hat. Der von den kleinen TheaterspielerInnen gereimte Vers zu diesem Stück wurde als Anregung an alle SchülerInnen weitergegeben. "KloKlaWoschWachToTa, ist euch das jetzt allen klar? Sauberhalten ist nicht schwer und vor allen Dingen fair! Und wer das am besten macht, gewinnt die KGS-Klomeisterschaft!"

Ein weiteres Theater-Projekt war die Teilnahme am ersten Kindertheaterfestival "Sieh mal an!" (2019/20), welches mit einer Aufführung in der Kammer des Theater Aachens seinen Höhepunkt finden sollte. Zehn kleine TheaterspielerInnen einer dritten Klasse haben sich auf den Weg gemacht ein Stück zum Thema "Europa" zu entwickeln und über ein dreiviertel Schuljahr intensiv einzustudieren. Diese Stück mit dem Titel "Wir in Europa! – an der Bushaltestelle" konnte aufgrund der Einschränkungen durch die Corona Pandemie lediglich in kleinem Rahmen in unserer Schule aufgeführt werden.

Teilnahme an Wettbewerben

Schulsozialarbeit unterstützt das Engagement der SchülerInnen dahingehend, sich mit eigenen Projekten und Ideen an verschiedenen Wettbewerben zu beteiligen. Bei diesen Wettbewerben geht es vornehmlich um soziales Engagement.

So haben sich unsere StreitschlichterInnen die "Pausenengel" an der bundesweiten Ausschreibung "Gesagt. Getan. 2015" des "Förderprogramms Demokratisch Handeln" beteiligt. Dieses wiederum ermöglichte es unserer Schülersprecherin und einer weiteren Schülerin (in ihrer Rolle als Pausenengel) als Repräsentantinnen unserer Schule in Begleitung der Schulsozialarbeit auf Einladung dieses Förderprogramms Demokratisch Handeln in Kooperation mit der Böll-Stiftung an zwei aufregenden, interessanten und intensiven Workshops in Mönchen-Gladbach und Tutzing teilzunehmen.

Auch für den Deutschen Engagement Preis 2016 wurde unser Streitschlichter Projekt "Pausenengel" vorgeschlagen.


Sozialtraining und Streitschlichtung

Die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen gehört zum Bildungsauftrag von Schule. Wir an der KGS Passstraße kommen diesem Bildungsauftrag gerne nach und führen somit in allen Jahrgangsstufen altersgerechte Projekte, Angebote und Lerneinheiten zu diesen Themen durch.

Streit, Konflikte und Auseinandersetzungen sind alltägliche Begebenheiten im Zusammenleben von Menschen. So auch in Schule und in Schulklassen. Konflikte sind zunächst einmal positiv, denn sie stehen für ein lebendiges, demokratisches und partizipatives Miteinander von Menschen, also auch von Schülern und Schülerinnen. Sie bieten Möglichkeiten über eigenes Handeln nachzudenken, die Perspektive Anderer einzunehmen und den eigenen Standpunkt zu überprüfen und zu verdeutlichen.

Doch respektvolles Streiten, wertschätzende Auseinandersetzung und die Klärung von Konflikten will gelernt sein!

Das Erlernen von sozialverträglicher Konfliktfähigkeit ist überdies eine der zentralen Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen. Neben der Familie bietet der Ort der Schule für dieses Erlernen viele Möglichkeiten und Lernsituationen an.

Und zudem: Gutes Streiten stärkt eine Klassen- und Schulgemeinschaft! Und gut entwickelte soziale Kompetenzen tragen maßgeblich zum Zusammenleben und zum Lernen bei.

Wir setzen uns spielerisch, humorvoll und achtsam mit den "kleinen und großen Stolpersteinen" des Zusammenlebens auseinander. In allen Jahrgangsstufen werden Projekte, Aktionen und Trainingsprogramme durchgeführt, welche aufeinander aufbauen und sich ergänzen. So bekommen alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung einer achtsamen und respektvollen Klassen- und Schulatmosphäre zu beteiligen. Ich, die Schulsozialarbeiterin, freue mich immer sehr auf diese besonderen Schulstunden mit den Kindern! Vielleicht lassen Sie, liebe Eltern, sich von Ihren Kindern hier und da mal erzählen, wie und was Ihre Kinder in den im Folgenden beschriebenen Projekten erleben, lernen und verstehen.

"Lubo aus dem All!" in den 1. Klassen

Hierbei  handelt es sich um ein Programm zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen (nach Clemens Hillenbrand, Thomas Hennemann, Sonja Hens, Dennis Hövel

Alle Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen haben ein komplettes Schuljahr lang einmal wöchentlich eine "Lubo aus dem All" Unterrichtsstunde. Diese wird von der Schulsozialarbeiterin oder dem Sozialpädagogen gemeinsam mit der KlassenlehrerIn und ErzieherIn durchgeführt.

Vornehmlich geht es in den Einheiten dieses Programmes darum, die Kinder in all ihrer Verschiedenheit zu achten, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten ("Rad des Könnens") zu würdigen und ihre Gefühls- und Verhaltenskompetenzen zu unterstützen. Die zum Programm gehörende Handpuppe des kleinen Außerirdischen namens Lubo erleichtert den Kindern den Zugang zu diesen Themen. Die Kinder erklären als kleine Expertinnen und Experten dem Außerirdischen Lubo die menschlichen Gefühle und setzen sich somit selber spielerisch damit auseinander.

Lupo_Logo.pngAlle Einheiten sind in drei verschiedene Bausteine unterteilt: Grundlagentraining, Emotionsregulation und Transfer- und Problemlösetraining.

Es geht also vornehmlich um Wahrnehmung, Benennung und Umgang mit den eigenen Gefühlen wie auch den Gefühlen Anderer. Hierbei werden sowohl angenehme ("Sonnengefühle") als auch unangenehme Gefühle ("Wolkengefühle") thematisiert. Gesprächs- und Streitklärungsregeln werden erarbeitet und anhand von konkreten Konfliktsituationen in der Klasse immer wieder eingeübt. Die Kinder lernen ihr Verhalten zu steuern und verschiedene Handlungsstrategien (u.a. "Lubos Problemlöseformel") hierfür zur Verfügung zu haben.

Das über ein Jahr laufende Programm unterstützt zudem den Zusammenhalt unter den Erstklässlerinnen und Erstklässlern und trägt zur Entstehung einer respektvollen Klassenatmosphäre bei. Und am Ende des ersten Schuljahres gehört Lubo irgendwie in der Klasse mit dazu!

ICH - Stärkung  in den 2. Klassen

In der zweiten Jahrgangsstufe durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler die sogenannte "Ich-Stärkung". Der Sozialpädagoge und die Schulsozialarbeiterin führen gemeinsam mit der Klassenlehrerin und Erzieherin dieses Klassenprojekt "Ich Stärkung" an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zu je vier Unterrichtsstunden durch. Das Projekt baut auf den Kenntnissen aus "Lubo aus dem All" (Durchführung in der ersten Jahrgangsstufe) auf und dient gleichfalls zur Vorbereitung auf das Streitschlichterprogramm "Pausenengel" der dritten und vierten Jahrgangsstufen. Das Ziel dieses Klassenprojektes "Ich-Stärkung" ist es, die folgenden grundlegenden Bereiche des Sozialverhaltens für ein respektvolles und die Vielfalt innerhalb ganzer Klassengemeinschaften stärkendes Miteinander zu fördern und zu unterstützen: Das Kontaktverhalten, das Kooperationsverhalten, das Konfliktverhalten, die Selbstkontrolle und das Regelbewusstsein.

Je besser das Selbstkonzept (ICH) eines Kindes entwickelt ist, umso mehr kann es ihm gelingen, sein Gegenüber (DU) wahrzunehmen und mit ihm umzugehen. Darauf aufbauend wächst die Kompetenz, sich in der Gruppe zu verhalten (WIR).

Das fünftägige Programm "ICH-Stärkung" ist unterteilt in ICH-, DU- und WIR-Tage.

Am ICH-Tag geht es anhand der Erstellung eines persönlichen Lapbooks oder Plakates  vornehmlich um die Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Die Kinder werden angeregt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, also mit ihrem eigenen Charakter, ihren Interessen, ihren Hobbies, ihren Talenten und Fähigkeiten, ihren Wünschen und Ideen.

Der DU-Tag steht unter dem Motto "ICH mache DIR ein Kompliment!" Die Kinder werden dazu angeregt, bewusst auf die Stärken, Fähigkeiten und positiven Eigenschaften ihrer MitschülerInnen zu achten, diese wahrzunehmen und zu benennen. Jedes Kind schreibt, malt und bastelt einem zufällig ihm zugeordneten anderen Kind einen Komplimente Brief. Beim Vorlesen dieser Briefe lernen die Kinder zudem situationsangemessen zu sprechen und verstehend zuzuhören.

Am WIR-Tag geht es um die Klassengemeinschaft, das Zusammenleben und den Zusammenhalt. Verantwortung füreinander tragen, Solidarität und Unterstützung erleben und geben, voneinander und miteinander lernen. Dazu gehört auch das Benennen und Einhalten von Regeln, Rechten und Pflichten. Demokratisches, gewaltfreies und die Vielfalt der Gruppe achtendes Handeln stehen hier im Vordergrund.

Pausenengel in den 3. und 4. Klassen

Ein innovatives Konzept zur Streitvermeidung und Gewaltprävention auf dem Pausenhof (nach Martina Vogel)

Die Pause dient der Erholung der Kinder. In den Pausen wird gespielt, gelacht, gerannt, gehüpft und gesungen. Dennoch kommt es auch zu Stresssituation unter den Kindern. Es wird gestritten, ausgegrenzt und ausgelacht. Hier können Pausenengel durch ihr Verhalten und ihre Unterstützung kleine Entlastungen anbieten.

Die Schulsozialarbeiterin an der KGS Passstraße bildet regelmäßig Schülerinnen und Schüler in den dritten und vierten Klassen zu Pausenengeln aus. Die Kinder melden sich freiwillig und aus eigenem Interesse hierzu an. Die von der Schulsozialarbeiterin geleitete Ausbildung umfasst ca. zehn Lerneinheiten, ein "Pausenengelpraktikum" und eine kleine Abschlussfeier mit Würdigung und Verleihung der Urkunden. Außerdem treffen sich alle Pausenengel einmal monatlich im Team um sich gegenseitig auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln, Wünsche zu äußern und auch Kritik zu üben.

In der Ausbildung zum Pausenengel geht es um das Wahrnehmen und Steuern von Kommunikation und Gefühlen. Die Kinder erlernen verschiedene Gesprächstechniken und das aktive Zuhören. Es geht aber auch um die Sensibilisierung der Kinder, auf dem Schulhof helfend und unterstützend tätig sein zu können. Es geht also um Verantwortung, Rücksicht und Einsatzbereitschaft. Die ausgebildeten Pausenengel übernehmen sowohl Streitschlichterdienste während der Hofpausen als auch die Ausleihe der Spielsachen aus dem Roten Spielehaus. Und somit erleben sich die Schülerinnen und Schüler selbst als verantwortliche AkteurInnen bei der Gestaltung einer erholsamen und freudigen Pause für alle.

Weitere Projekte und Aktionen

Zur Unterstützung der Entwicklung von emotionaler und sozialer Kompetenz finden gelegentlich auf Anfrage, bei besonderem Bedarf und vor dem Hintergrund der schulischen Möglichkeiten weitere Sozialkompetenztrainings in Kooperation mit außerschulischen Partnern (wie bspw. Wellenbrecher e.V., Theaterpädagogisches Zentrum Das Da THEATER mit dem Sozialtraining "Fels und Wasser") statt. Schulsozialarbeit organisiert und begleitet diese Projekte.


Prävention

Prävention ist ein wichtiger Aspekt für ein selbstbewusstes, gestärktes und beschütztes Heranwachsen von Kindern. Zum präventiven oder auch vorbeugenden Handeln an unserer Schule gehört Aufklärung und Erklärung, Anleitung und Begleitung, Auseinandersetzung und Konfrontation.

Lebenskompetenzen, Konfliktlösungsfähigkeiten und Selbstwirksamkeit von Kindern können durch präventives Handeln gestärkt und vertieft werden. Hierzu führen wir an unserer Schule in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und AnsprechpartnerInnen Präventionsprojekte zu unterschiedlichen Themenbereichen durch. Für die Organisation und ggfs. auch Begleitung dieser Projekte ist die Schulsozialarbeiterin verantwortlich.

Präventionsprojekt für die dritte und vierte Jahrgangsstufe:

"Chancen und Gefahren im Umgang mit dem Internet und bei der Nutzung des Smartphones" - ein Präventionsprojekt der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44)

Immer mehr GrundschülerInnen nutzen regelmäßig das Internet mit all seinen Möglichkeiten - vom "Surfen" über Kommunikation in Chats (bspw. WhatsApp) bis hin zu Videoplattformen.

Aus Unkenntnis und Neugierde kann es passieren, dass die Kinder sehr persönliche Daten von sich selbst und ihren Familien preisgeben oder auch urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen bzw. weiterverbreiten. Die fehlende Kenntnis der (juristischen) Grenzen und die möglicherweise entstehenden Konsequenzen und Probleme sind den Kinder häufig nicht bewusst.

Hier wollen wir als Schule in den dritten und vierten Klassen präventiv aufklärende Arbeit leisten. Jeweils in einer Schulstunde wird ein Kriminalbeamter der Aachener Polizei im Beisein der KlassenleherIn, der ErzieherIn und der Schulsozialarbeiterin mit den SchülerInnen klassenintern das Thema "Handy / Smartphone"  kindgerecht thematisieren.

Themen wie mögliche Beleidigungen im Netz (WhatsApp etc.), das "Recht am eigenen Bild" und auch denkbare Konsequenzen eines zu sorglosen Umgangs mit diesen Medien werden mit den Kindern gemeinsam erarbeitet. Auch für das Thema (Cyber-)Mobbing werden die Kinder anhand eines gemeinsam erarbeiteten Schaubildes hinsichtlich Dynamik, Entstehung und Handlungsoptionen sensibilisiert.

Unsere SchülerInnen bereichern diese Projekt stets mit ihrer engagierten Beteiligung, ihrem Interesse, ihren Fragen und ihrem eigenen diesbezüglichen Wissen.

Die Schulsozialarbeiterin organisiert und begleitet dieses Projekt.

Zu diesem Projekt findet jeweils eine Eltern- wie auch Lehrerinformationsveranstaltung statt. Näheres zum Elternabend finden Sie in dieser Rubrik weiter unten unter dem Punkt Elternabende und Informationsveranstaltungen.

Präventionsprojekt für die dritte und vierte Jahrgangsstufe: "

"Kinder stark machen!" - ein Präventionsprojekt der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44) in Zusammenarbeit mit der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen der Städteregion Aachen

  • Prävention heißt, Kinder stark machen!
  • Prävention heißt, Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten erziehen und ihnen Handlungssicherheit für den Fall eines Gefährdungsmomentes zu vermitteln!
  • Prävention heißt auch, Wissen vermitteln! Denn Wissen macht stark!

Und je besser Kinder informiert sind und in der Lage sind ihre eigenen Wahrnehmungen und Gefühle einschätzen zu können, je besser Kinder ihren eigenen Körper kennen und all ihre Körperteile benennen können, desto besser sind sie geschützt. Hier setzt das Präventionsprojekt der Polizei Aachen und der Fachstelle an. In einer Schulstunde werden die Dritt- und ViertklässlerInnen klassenintern und in kindgerechter Sprache für verschiedene Situationen zum Thema "körperliche Grenzverletzung" sensibilisiert. Die eindeutige Botschaft, die die Kinder bekommen ist: Es gibt Grenzen, die niemand überschreiten darf!

Die KlassenlehrerInnen, ErzieherInnen und die Schulsozialarbeiterin begleiten dieses Projekt. Beim Zuschauen der mit Handpuppen vorgeführten spielerischen Szenen und den anschließenden eigenen Rollenspielen erfahren und erlernen die Kinder, wie sie sich in angstbesetzten und unsicheren Situationen verhalten können. Unsere SchülerInnen bereichern diese Projekt stets mit ihrer engagierten Beteiligung, ihrem Interesse, ihren Fragen und ihrem eigenen diesbezüglichen Wissen.

Die Schulsozialarbeiterin organisiert und begleitet dieses Projekt.

Zu diesem Projekt findet jeweils eine Eltern- wie auch Lehrerinformationsveranstaltung statt. Näheres zum Elternabend finden Sie in dieser Rubrik weiter unten unter dem Punkt Elternabende und Informationsveranstaltungen.

Präventionsprojekt für die dritte und vierte Jahrgangsstufe

"Mein Körper gehört mir!" - ein Präventionsangebot der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (tpw)

Dieses dreiteilige theaterpädagogische Angebot "Mein Körper gehört mir!" der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (tpw) für die 3. und 4. Klassen findet je nach Bedarf und Anfrage wie auch vor dem Hintergrund der schulischen Möglichkeiten statt.

Vornehmlich geht es in diesem Projekt um "die Grenzen, die niemand überschreiten darf!". An drei Tagen innerhalb von drei Wochen verwandeln die TheaterpädagogInnen unsere Aula in wenigen Minuten zu einem kleinen Theater. Jeweils in insgesamt drei Schulstunden erarbeiten die TheaterpädagogInnen klassenintern, begleitet von den jeweiligen KlassenlehrerInnen, ErzieherInnen und der Schulsozialarbeiterin,  mit den Kindern in einer kindgerechten Sprache Situationen zum Thema "körperliche Grenzverletzungen". Hierzu werden verschiedene für die Kinder nachvollziehbare Theaterszenen gezeigt und besprochen. Dabei geht es um die Themen Ja und Nein Gefühle, Ja und Nein sagen dürfen, gute und schlechte Geheimnisse. Die Kinder erfahren, wie und wo sie Hilfe bekommen können. Mit den Worten der tpw selber ausgedrückt, handelt es sich um ein Projekt für "starke Persönlichkeiten", um ein "Theater, das aufklärt", um eine "Sprache, die nichts verschweigt" und um "Geschichten, die in Erinnerung bleiben". Ein Besuch auf der Kinderwebsite www.meinkoerpergehoertmir.de wird seitens der tpw empfohlen.

Unsere SchülerInnen bereichern diese Projekt stets mit ihrer engagierten Beteiligung, ihrem Interesse, ihren Fragen und ihrem eigenen diesbezüglichen Wissen.

Die Schulsozialarbeiterin organisiert und begleitet dieses Projekt.

Zu diesem Projekt findet eine Elterninformationsveranstaltung statt. Näheres zum Elternabend finden Sie in dieser Rubrik weiter unten unter dem Punkt Elternabende und Informationsveranstaltungen.

Präventionsprojekt für die erste und zweite Jahrgangsstufe

"Die große Nein-Tonne – eine Entdeckungsreise ins eigene Selbstbewusstsein" - ein Präventionsprojekt der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (tpw)

Dieses theaterpädagogische Angebot "Die große Nein-Tonne" der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (tpw) für die 1. und 2. Klassen findet je nach Bedarf und Anfrage wie auch vor dem Hintergrund der schulischen Möglichkeiten statt.

Die TheaterpädagogInnen kommen für eine Schulstunde zu uns, um mit den Schülerinnen und Schülern der ersten und zweiten Klassen klassenübergreifend das Thema Gefühle spielerisch zu thematisieren. Die KlassenlehrerInnen, die ErzieherInnen und die Schulsozialarbeiterin nehmen ebenfalls teil. Hintergrund dieses Projektes ist es, die Kinder schon früh für ihre Gefühle und Ängste zu sensibilisieren sowie sie in ihren Zu- und Abneigungen ernst zu nehmen. Die TheaterpädagogInnen ermutigen die Kinder in einer kindgerechten Sprache, mit viel Fantasie und einem Mitsinglied dazu, von ihren Nein Gefühlen zu erzählen, diese zu malen und sie letztendlich in der "großen Nein-Tonne" verschwinden zu lassen. Ziel dieses theaterpädagogischen Präventionsprojektes ist es, den Kindern zu vermitteln, dass es am besten ist, sich bei einem Nein-Gefühl einem anderen Menschen anzuvertrauen, um verstanden, unterstützt und getröstet zu werden.

Schulsozialarbeit organisiert und begleitet dieses Projekt.


Prävention: Elternabende und Informationsveranstaltungen

Informationsveranstaltung für Eltern:

"Chancen und Gefahren im Umgang mit dem Internet und bei der Nutzung des Smartphones" - ein Präventionsprojekt der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44)

Zu diesem Projekt, welches in den dritten und vierten Klassen stattfindet, bieten wir in Kooperation mit der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44) eine Informationsveranstaltung für alle Eltern und andere Interessierte an. Hier werden Sie anhand eines Vortrages eines Kriminalbeamten vorrangig für folgende Themen sensibilisiert:

  • (strafrechtliche) Risiken und Gefahren, die mit der Nutzung des Smartphones/Internets verbunden sein können
  • mögliche Risiken und Gefahren bei der Nutzung von bekannten Video-Plattformen (YouTube, TikTok, etc.) und dem Smartphone-Messanger WhatsApp
  • Urheber- und Persönlichkeitsrechte ("Recht am eigenen Bild")
  • Anonymität im Netz / "Treffen mit Fremden" im virtuellen Raum
  • Cyber Mobbing in Chat und Netzwerk
  • Hilfestellung und Tipps zur Prävention

Nach dem Vortrag steht der Kriminalbeamte der Polizei Aachen für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Schulsozialarbeit organisiert und begleitet diese Informationsveranstaltung.

download-orange.pngElterninformation Mediennutzung

Informationsveranstaltung für Eltern:

"Kinder stark machen!" - ein Präventionsprojekt der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44) in Zusammenarbeit mit der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen der Städteregion Aachen

Zu diesem Projekt, welches in den dritten und vierten Klassen stattfindet, bieten wir in Kooperation mit der Polizei Aachen (Kriminalkommissariat KK 44) und der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen eine Informationsveranstaltung für alle Eltern und andere Interessierte an.

Wir alle kennen das Gefühl, die eigenen Kinder immer und überall beschützen zu wollen. Dazu gehört es auch, dass wir unsere Kinder ermutigen und stark machen. Das Projekt "Kinder stark machen!" möchte durch sachgerechte Aufklärung, alle Eltern und andere Interessierte in ihren Bemühungen die Kinder vor Schaden zu beschützen, unterstützen.

Der beste Weg Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen besteht darin, Kinder von klein auf zu selbstbewussten Menschen zu erziehen. Selbstbewusstsein ist der beste Schutz!

Ermutigende Erziehung in einer vertrauensvollen Familienatmosphäre, altersgerechte Sexualaufklärung und Information zu Verhaltensprävention geben den Kindern die Chance, in einem Gefährdungsmoment handlungssicher sein zu können. Handlungssicherheit im Sinne einer Selbstsicherheit des Kindes, auf die Ansprache eines potentiellen Täters / Täterin  nicht zu reagieren, ihn / sie zu ignorieren und aktiv Hilfe zu holen, wenn es bedrängt wird.

Prävention heißt, Kinder stark machen! Dies verlangt ein Hinterfragen des eigenen Erziehungsstils. "Brave", extrem gehorsame und sich bedingungslos anpassende und unaufgeklärte Mädchen und Jungen haben häufig nicht gelernt, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, ihre eigenen Interessen zu vertreten und Grenzüberschreitungen von  Erwachsenen selbstsicher zu begegnen. Eine Erziehung zur angstfreien Selbstbestimmung ist ein wesentlicher Baustein der Prävention.

Eltern und andere an der Erziehung von Kindern beteiligte Personen sind daher eine wichtige Zielgruppe für das Projekt "Kinder stark machen!"

Die Informationsveranstaltung gibt Basisinformationen zum Thema "Sexuelle Gewalt gegen Kinder" und stellt ein präventives Erziehungskonzept vor, welches das Ziel verfolgt, Kinder zu "starken" Kindern heranwachsen zu lassen. Zu Kindern, welche ein gutes Gespür für die eigenen Grenzen bekommen um sich dadurch vor Grenzüberschreitungen schützen zu können.

Nach dem Vortrag steht die Kriminalbeamtin für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Schulsozialarbeit organisiert und begleitet diese Informationsveranstaltung.

download-gruen.pngElterninformation Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder

Informationsveranstaltung für Eltern:

"Mein Körper gehört mir!" - ein Präventionsangebot der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (tpw)

Zu diesem Projekt, welches in den dritten und vierten Klassen stattfindet, bieten wir in Kooperation mit der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück eine Informationsveranstaltung für alle Eltern und andere Interessierte an.

Damit die Eltern ausreichend informiert sind über dieses Projekt ihrer Kinder und sich ein Bild über die verschiedenen Theaterszenen und die Durchführung in den Klassen ihrer Kinder machen können, bieten wir diesen Infoabend an. Hier werden zwei TheaterpädagogInnen alle drei Teile des Projektes "Mein Körper gehört mir" präsentieren. Somit bekommen die Eltern genau das zu sehen, was auch ihren Kindern vorgeführt wird. Dies ist uns wichtig, damit die Eltern einerseits informiert sind und andererseits so die Möglichkeit haben, mit ihren Kindern über das Gezeigte ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren laden wir zu dieser Informationsveranstaltung sowohl eine MitarbeiterIn des Kinderschutzbundes Aachen als auch des Kriminalkommissariats der Polizei Aachen ein. Die Eltern bekommen  Informationen zur Thematik der "Sexuellen Gewalt gegen Kinder" aus fachspezifischer Sicht wie auch zu den jeweiligen Hilfsangeboten.

Schulsozialarbeit organisiert und begleitet diese Informationsveranstaltung.

Auf den Webseiten der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück finden Sie detaillierte Informationen zum Programm.


Eltern Cafè

für alle Eltern, Großeltern und andere zu den Kindern zugehörige Personen

Die regelmäßig stattfindenden Eltern Cafés werden von der Schulsozialarbeiterin und dem Sozialpädagogen organisiert und durchgeführt. Die ca. sechs Termine werden zu Beginn jeden Schuljahres im Schulflyer wie auch auf der Homepage bekannt gegeben und als Erinnerung jeweils vor jedem stattfindenden Eltern Café  im Schulplaner der Kinder vermerkt. Alle Eltern der Schule sind zu jedem Termin eingeladen.

Das Eltern Café bietet die Gelegenheit, sich in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre untereinander kennen zu lernen, sich zu informieren und auszutauschen. Sollte es besondere Themenwünsche für das Eltern Café geben, so können Eltern diesbezüglich gerne mit der Schulsozialarbeiterin in den Austausch gehen. Eingerahmt wird das Eltern Café meist durch kleine Aufführungen der Kinder. Jede Jahrgangsstufe präsentiert abwechselnd eine Kleinigkeit aus dem Unterricht, das kann die Aufführung eines Bewegungsliedes oder Tanzes, das Zeigen von gemalten Bildern, das Aufsagen eines Gedichtes, das Erklären einer kniffligen Matheaufgabe, das Singen eines Liedes in einer anderen Sprache oder anderes aus den verschiedenen Unterrichtsinhalten sein.

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